Schloss Egeskov

Schloss Egeskov ist eines der berühmten Schlösser Denmarks. Es gehört zu einen von 123 Schlössern und Herrensitze auf der Insel Fünen. Fünen wird auch gerade wegen der großen Schlösserdichte als Märcheninsel bezeichnet.
Im Juli war ich bereits mit meiner Mutter dort und wir haben einige Fotos gemacht (nicht das ihr euch wundert, dass ich kurze Klamotten trage).

Neben dem eigentlich Schloss gibt es auf dem Gelände einen sogenannten Tree Top Weg, einen Kräutergarten, ein Labyrinth und nicht zu vergessen und alleine schon deswegen sehenswert, eine riesige Oldtimer Sammlung mit vielen alten Motorrädern und alten Autos jeglicher Art (einige mehr oder weniger restauriert.

Nun kommen wir zu einem Jahreszeitenwechsel, denn nicht nur im Sommer lohnt es sich das Schloss zu besichtigen, auch im Herbst/Winter gibt es viel zu erleben. Zwar ist das Schloss an sich und der Tree Top Walk im Winder geschlossen, dafür gibt es aber einen großen Weihnachtsmarkt mit mehr als 100 Ständen zu erkunden. An den meisten Wochenenden im November und Dezember ist der sogenannte Julemarked auf dem Gelände des Schlosses aufgebaut.
Ein paar Eindrücke:

Venlig hilsen

Esther

Ausflug: Møns Klint

Ausblick Møns Klint

Was für ein Tag… Picknick in der Natur, Nacktbaden in der Ostsee, verbotene Treppen und weiße Klippen wohin das Auge reicht. Heute war ein PERFEKTER Tag! 
Um 6 Uhr morgens hat mein Wecker geklingelt und um halb 7 saßen Tatjana und ich bereits im Auto. Es ging auf die Insel Møn. Die Fahrtzeit betrug ca. 2 1/2 Stunden. Die Strecke beinhaltete auch Mautgebühren in Höhe von 245 Kronen, also ca. 32€, welche sowohl auf der Hin- als auch auf der Rücktour bezahlt werden mussten – echt teuer.
Auf dem Weg haben wir einen Podcast von National Geographic gehört. Es ging um die Färörinseln, die zur dänischen Krone gehören. Ich verlinke euch den mal.
Um 9 Uhr waren wir da und haben erstmal auf einem kleinen Hügel im Grünen gefrühstückt. Essen haben wir selbstverständlich mitgenommen, da Essen gehen hier einfach viel zu teuer ist.
Nach ungefähr 20 Minuten Fußmarsch waren wir bei den Klippen. Genauer gesagt bei den höchsten Steilklippen in Dänemark. Der Ausblick war, wie ihr auf den nachfolgenden Bildern sehen könnt, der Wahnsinn! Bei den Klippen handelt es sich um sogenannte Kreidefelsen, die in ihrer Form einzigartig sind. Nicht nur in Dänemark sondern auf der ganzen Welt. Die Kreide der Felsen besteht aus alten Skelettresten des Lebens im Meer von vor ca. 70 Millionen Jahren.
Zu Anfang sind wir oben auf den Klippen lang gewandert, wo wir die ältesten Buchen Dänemarks gesehen haben. Manche Buchen sollen bis zu 400 Jahre alt sein. Nach ca. einer Stunde führte uns eine sehr lange und sehr steile Treppe nach unten zum Wasser. Eigentlich war die Treppe gesperrt, aber Regeln sind ja nun mal da um sie zu brechen 😉 . Unten angekommen mussten wir einfach kurz schwimmen gehen! Die Kulisse war der Traum, um die Gelegenheit zu nutzen, nackt baden zu gehen! Und ja, es gibt Beweisfotos, aber die sind an dieser Stelle doch eher unpassend :P.

Eine weitere Treppe führte uns dann wieder nach oben in das Naturkundemuseum Geocenter Møns Klint. Ich liebe Naturkunde und Mitmachmuseen. In dem Museum ging es hauptsächlich um die Themen über die Entstehung von Fossilen, Dinosauriern und Bernstein. Außerdem wurde erklärt, wie ein Laie einen echten Bernstein von Unechten unterscheiden kann. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: zum Beispiel kann man den Bernstein in Salzwasser legen und wenn er oben schwimmt ist es echter Bernstein. Das Museum hat 145 Kronen gekostet (ca. 19€). Studentenrabatt gab es hier leider nicht. Aber der Preis ist total gerechtfertigt und hat sich gelohnt. Also an dieser Stelle auf jeden Fall eine Empfehlung. Die Infotafeln und Videos sind alle auf Englisch, Dänisch und Deutsch gestaltet. 

Geocenter Møns Klint: Esther entdeckt die Welt

Nach dem Museum haben wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto gemacht. Hier findet ihr die Route, die wir gewandert sind. Ich habe sie mit Komoot aufgezeichnet. Komoot kann ich übrigens auch sehr für jegliche Outdoor Aktivitäten empfehlen. Mit Komoot bekommt ihr tolle Routen zum Wandern, Radfahren etc. vorgeschlagen oder ihr könnt euch selbst eine Route zusammenstellen. 
Auf der gesamten Insel Møn, waren super viele kleine Stände am Straßenrand, bei denen Anwohner zum Beispiel Holz, Honig, Gemüse oder Sonnenblumen verkauft haben. Auf dem Rückweg haben wir noch an einer kleinen lokalen Töpferei angehalten und waren kurz in der naheliegenden Stadt Stege. Super süß und lädt auf jeden Fall zum Verweilen ein!

Töpferei auf der Insel Møn
Die Stadt Stege auf der Insel Møn

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, gibt es hier extrem viele Fahnenmaste mit der dänischen Flagge, die die Straßen mit Farbe füllen. Da könnte sich Deutschland durchaus was abgucken. 
Wir hatten den perfekten Tag mit dem perfekten Wetter. Genauso habe ich es mir vorgestellt und freue mich auf die nächsten Ausflüge!

Venlig hilsen

Esther