Ja, ihr habt richtig gelesen, ich habe mein erstes kleines Haus gebaut… Und zwar ein Gewächshaus. 😛 Schon vor einigen Wochen habe ich angefangen Blumen und Gemüse anzupflanzen, die nun im ganzen Haus verteilt sind, da ich in meinem Zimmer nicht genügend Platz habe.
Mein Arbeitsplatz
Über Ostern bin ich eine Woche im Urlaub und muss meine Mitbewohnerin Isa noch erklären, wie sie meine Pflanzen zu gießen hat. Ich hoffe sie überleben. 😀
Letzte Woche war ich mit meiner Klasse in einer Biogas Anlage (als weiter Excursion). Wir durften sogar oben auf einen Reaktor raufklettern.
Der Ausflug in die Müllverbrennungsanlage, war teils langweilig, aber teils auch ziemlich cool. Bei der Unternehmensführung haben wir die meiste Zeit nur irgendwelche Rohre und Pumpen gesehen, also weniger spannend. Erst zum Schluss konnten wir ein Blick in den Ofen werfen, sowie einen Einblick in den Kontrollraum bekommen von wo wir die Müllanlieferung beobachten konnten.
Das war nun zum Thema Uni ein paar Worte, jetzt kommen wir zu meinen Mitbewohnern… Also manchmal könnte ich bei meinen Mitbewohnern echt schreien. 😂 wie kann man so auf den Kopf gefallen sein. Vor allem das ist nicht nur eine Person sondern die Mehrheit. In den letzten vier Tagen hatten wir unten in der Küche bis auf beim Herd kein Strom. Wieso wissen wir nicht. Es war ein Elektriker da und hat irgendetwas anderes „repariert“ und danach flog immer die Hauptsicherung raus wenn die Sicherung für die Küche reingemacht wurde. Gestern meinte der Handwerker, dass er nächste Woche wiederkommt und das repariert. Aber das ging natürlich gar nicht. Ich schreibe also unserem Vermieter (kein anderer ist auf die Idee gekommen) und habe ihm ziemlich klar zur Verständnis gegeben, dass wir kein Strom in der Küche haben und wir nicht bis nächste Woche warten werden. Schwups war heute morgen der Handwerker wieder da. Davor, als der Strom noch weg war, haben mehrer Mitbewohner gejammert, dass sie ja jetzt keine Mikrowelle mehr benutzen können. Die sind NICHT auf die Idee gekommen, die Mikrowelle einfach zu nehmen und in einen anderen Raum zu stellen wo wir Strom hatten. Ich habe also kurzer Hand den Stecker gezogen, das Ding genommen und zu einer funktionierenden Steckdose gebracht. Da kam dann auch mein Mitbewohner sofort zur Hilfe und hat nur gelacht. Noch eine kurze Geschichte. Chiara und Ich müssen durch den Waschraum, um zu unseren Zimmer zu gelangen. JEDER weiß das. Was passiert aber dennoch regelmäßig, der Waschraum wird so zu gestellt, dass keiner mehr durchkommt. Haben die kein Gehirn? Naja, aber ansonsten habe ich sie ja alle lieb und die beste Zeit hier. 😀
Als es vor einigen Wochen so stark geregnet hat, war auch bei uns Land unter. Um es euch zu zeigen, habe ich ein vorher/nachher Bild von einer Wiese bei mir um die Ecke aufgenommen.(Ihr könnt den Balken zwischen den Bildern verschieben).
Ich habe jetzt angefangen einige Pflanzen vorzuziehen, worüber ich allerdings in ein paar Wochen noch mehr berichten werde. Vorhin im Einkaufsladen hat mich eine Frau angesprochen und ich habe auf anhieb verstanden was sie wollte und auch auf dänisch geantwortet. 😛 Yay, kleines Erfolgserlebnis! Nächste Woche ist schon wieder Halbzeit. Meine letzten Vorlesungen werde ich ca. Mitte Mai haben und danach nur Klausurenphase, die bei mir 3 Klausuren beinhalten wird. Im Vergleich zum Bachelor wo ich manchmal über 10 Prüfungen hatte pro Semester, ist das echt eine Lachnummer!
Mein letztes Puzzle für diesen Winter werde ich vermutlich die Tage auch beenden. Außerdem freue ich mich extrem auf die Golf Season, da ich schon wieder jemanden in meinem Alter kennen gelernt habe, der regelmäßig Golf spielt.
Letzten Montag und Mittwoch waren wir wieder in der Recycling Anlage nur dieses Mal waren wir es, die den Müll sortiert haben. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt: Gelbe Säcke, Biomüll, Papier und Glas&Metall. Meine Gruppe bekam die gelben Säcke. Dann ging das Wiegen, Fotos machen, dokumentieren und sortieren los. Insgesamt haben wir fast 90kg an gelben Säcken bekommen. Bevor ihr euch fragt, ja wir hatten Schutzklamotten an. Gerade der Gestank war zwischendurch sehr streng um es mal nett zu formulieren. 😛 Unter anderem haben wir nagelneue Sicherheitsschuhe bekommen, die wir behalten können, da wir in den nächsten Wochen noch mehrere Ausflüge machen, bei denen wir die Schuhe benötigen.
Die SchutzausrüstungMüll sortierenMeine GruppeIch… 😛
Das Ziel dieses Fachs ist es, unseren Müll kennen zu lernen. Wir sollen ein Gefühl für die Mengen und Arten von Müll bekommen. Und es ist wirklich furchtbar was alles weggeschmissen wird und vor allem wie viel UNNÖTIGER Müll durch Lebensmittel anfällt.
Neben meinen spannenden und geruchsintensiven Erfahrungen in der Recycling Anlage war Mathe diese Woche auch ziemlich cool. Das Fach an sich ist so aufgebaut, dass es nicht darum geht am Ende auf ein bestimmtes Niveau zu gelangen um so die Klausur zu bestehen sondern es geht darum mit mehr Wissen als vorher aus dem Kurs zu gehen. Was bedeutet, das wir keine Klausur haben. Anstelle dessen müssen wir mehrere Assignments abgeben, die wir zu zweit bearbeiten. Wir haben zwei Stunden reine Theorie Vorlesung und dann sechs Stunden üben in der Woche. Wir bekommen jeweils ein Prozess den dir dann mit Hilfe eines Programms nach bilden. Klingt bis jetzt ja alles schön und gut.. Das klitzekleine Problem ist, dass mein chemischer und biologische Background nicht wirklich ausreicht um überhaupt erstmal die Prozesse zu verstehen die wir nachbilden sollen. 😀 Das Gute ist, dass meine Partnerin, mit der ich den Kurs mache Biologie im Bachelor studiert hat und somit doch in der Hinsicht mehr weiß als ich. Während sie also schon die Modelle modelliert, google ich noch Dinge wie: „Wofür braucht eine Pflanze Nitrat“.
Unten seht ihr nun unser neuestes Model. Und ich versuche das euch nun mal zu erklären, auf jeden Fall soweit wie ich es jetzt verstanden habe. Das Ziel war es zu verstehen und zu testen wie weit Umweltverschmutzung tragen. Denn das Hauptproblem bildet nicht der Ort wo die Umweltverschmutzung verursacht wird sondern die Distanz die zum Beispiel das verschmutze Wasser braucht um sich selbst zu reinigen. Wenn ein Fluss zum Beispiel 10mg/l (was wenig ist) Verschmutzung erfährt benötigt es 500km Stromabwärts bis das Wasser wieder „gut“ ist. Während dieser 500 km richtet die Verschmutzung überall Unheil, in Form von zum Beispiel Fische oder Pflanzen sterben, an.
Dieser Studiengang macht einfach so viel Spaß! Wir lernen so viele neue Dinge kennen und auch wenn ich glaube, dass ich später nicht unbedingt solche mathematischen Modelle selber konstruieren muss, lerne ich mich in kürzester Zeit in neue Themen einzulesen und zu verstehen.
Nun ist Wochenende und ich habe es mehr als verdient dieses zu genießen. Das Wetter hier ist seit zwei Wochen einfach bombastisch (kalt aber sonnig).
Am vergangenen Montag ging es für meinen Kurs in eine Recycling Anlage. Besser gesagt in die Recycling Anlage von Odense. Ziel war es die Anlage kennen zu lernen, da wir nächste Woche eine Case Studie da machen. Wir werden Müll sortieren. Davon werde ich euch nächste Woche noch mehr berichten und natürlich einige Beweisfotos teilen.
In Stige Ø, dass ist ein Stadtteil von Odense liegt der alte Müllberg von Odense, der mittlerweile völlig renaturiert wurde. Der Müllberg hat sogar eine eigene Homepage. Seit mehreren Jahren befindet sich auf dem Müllberg kleine Wanderwege, viele Spielplätze und dient als Freizeitoase.
In der eigentlich Recycling Anlage wurden wir in deren Konferenzraum empfangen, der dort auch als Wäscheraum bekannt ist. Alle Gegenstände die ihr auf den folgenden Fotos seht sind alle aus recycelten Materialien.
PresseOmas Kleidung
Neben dem Badezimmer habe ich eine Kollektion von alten Spiegel gefunden. Außerdem gab es in deren Büro eine große vertikale Blumenwand, ähnlich wie wir sie auch in der Uni haben.
Selbst die Tische im Aufenthaltsraum sind aus recyceltem Holz oder sogar ganzen Kabeltrommeln.
Auf dem gesamten Grundstück sind immer wieder so kleine Dinge zu finden wie die kleinen Figuren oder Blumenkästen.
Mich hat der Besuch sehr beeindruckt, was ich meinem Prof am gleichen Tag auch noch geschrieben habe. Ich kann mir vorstellen bei dem Unternehmen auch meine Masterarbeit zu schreiben, je nachdem welches Thema das wäre.
Morgen geht es dann wieder dort hin zum Müll sortieren.
Nach einer Woche Oldenburg bin ich nun wieder in Dänemark. In diesem Beitrag folgt ein etwas größerer Wochen Rückblick. Mich hat Covid doch ziemlich aus der Bahn geworfen, weshalb ich jetzt erst dazu komme euch zu schreiben.
Fangen wir mal vor zwei Wochen an, wo ich noch im Bett lag und draußen der Sturm wütete, den ihr in Deutschland ja auch eher mehr als weniger zu spüren bekommen habt. Bei uns im Garten (wie ihr unten auf den Fotos sehen könnt) hat es zum Beispiel den Glastisch komplett umgehauen. Zum Glück ist er nicht kaputt gegangen.
Sobald ich negativ war, bin ich mit dem Zug nach Oldenburg gefahren um mich noch ein paar Tage auszuruhen und mich von meiner Mutter ein wenig verwöhnen zu lassen. Selbstverständlich mussten wir im Zug (in Dänemark) keine Maske tragen. Sobald wir aber die Grenze nach Deutschland überschritten haben, galt natürlich auch die Maskenpflicht. Aufgenommen habe ich diesen Augenblick auf den folgenden zwei Fotos, die nur 2 Sekunden nacheinander aufgenommen worden sind.
DänemarkDeutschlandZwei Fotos – aufgenommen mit einem Abstand von 2 Sekunden
In Deutschland habe ich mich hauptsächlich ausgeruht und am Ende der Woche konnte ich auch wieder ein wenig körperlich arbeiten. In Kirchkimmen habe ich mit meiner Mutter und Wolfgang (mein Onkel) einen Baum zerkleinert, der auf den Acker des Nachbarn gefallen ist. Jeder der mich kennt weiß, dass ich es liebe mich draußen und körperlich zu betätigen. Das ist ein super Ausgleich zum Unialltag, der sich nun mal die meiste Zeit vor dem Computer abspielt.
Esther und ihre KettensägeDer Baum war ganz schön groß!Esther’s erster Karpfen
Am letzten Abend war ich mit meiner Familie noch beim 3D-Neonlicht-Minigolf. Leider ist das Bild von meinem Bruder und mir leicht verwackelt.
Meine große Ankündigung ist, dass ich gestern meinen Urlaub gebucht habe. 😀 Ostern geht es für mich und Jessica (Freundin aus meinem Bachelor) auf die Färöer Inseln. Dazu wird es natürlich noch einen separaten Beitrag geben. Ich kann es kaum erwarten. Unten verlinke ich euch noch eine Podcast Folge zu den Färörinseln von dem National Geographic Podcast, die sich auf jeden Fall lohnt.
Jor, was soll ich sagen. Viel gibt es nicht zu berichten. Ich habe die letzte Woche absolut nichts getan. Ich lag im Bett und habe so vor mich hin vegetiert. Trotz 3 Impfungen habe ich dank Corona eine starke Erkältung bekommen. Heute ist der erste Tag an dem ich einigermaßen wieder etwas „machen“ kann. Das bedeutet, dass ich am Schreibtisch sitze und gerade den verpassten dänisch Unterricht von gestern wiederholt habe. Momentan sind wir bei dem Thema Pronomen. Unten folgt ein Bild, von der einen Aufgabe die ich gerade bearbeitet habe.
Abgesehen davon werde ich heute noch ein wenig Uni machen und mich viel mehr ausruhen. Ich war die letzten Tage schon ein paar mal „spazieren“ und ich merke echt die Lunge. Das atmen fällt einem deutlich schwerer, als bei/nach einer „normalen“ Erkältung. Nun ja, so ist das. Das positive dabei ist, dass ich bis nächste Woche wieder fit bin um da für ein paar Tage nach Oldenburg zu fahren. Darauf freue ich mich schon riesig. Den ein oder anderen von euch werde ich bestimmt auch sehen. Zum Thema Wetter in Oldenburg, werde ich immer fleißig von meiner Mutter auf dem laufenden gehalten, die doch sehr neidisch ist. Auch wenn die Wettervorhersage hier in Odense 90% Regen ansagt, kann es dennoch bedeuten, dass zusätzlich an dem Tag die Sonne rauskommt. Das habe ich in den letzten paar Wochen unzählige Male beobachten können.
Ganz kurzes Update… Ich liege krank im Bett. Donnerstag wurde ich positiv getestet, jetzt haben wir es Samstag. Mir geht es so lala. Fieber ist weg, aber Halsschmerzen, Husten und triefende Nase sind immer noch da. Ich melde mich sobald es mir wieder besser geht.
Arbeiten unter Tage, die schönsten Häuser, die dreckigsten Ecken und nervige E-Scouter im Gebüsch. In diesem Beitrag seht ihr alles was ich auf meinem fast täglichen Spaziergang in Odense zu Gesicht bekomme.
Die erste Fotoreihe ist jetzt nicht unbedingt eine hässliche Ecke von Odense, sondern eher eine kuriose. Ob ihr es glaubt oder nicht, dieser Bunker ist ein Arbeitsplatz. Auf dem linken Fotos seht ihr sogar ein Fahrrad im Hintergrund, sowie einen Briefkasten.
BesterArbeitsplatzder Welt!
Nun folgt eine Auswahl von schönen Häusern auf meinem Spaziergang. Eins ist schöner als das vorherige. Gerade momentan, wenn es dunkel ist und die ganzen Lichterketten angehen sehen sie noch schöner aus!
Neben diesen wunderschönen Häusern gibt es selbstverständlich auch weniger schöne Ecken. Es folgt eine „Müllcollage“ mit Eindrücken der etwas anderen Art.
Müll auf dem Boden sowie umgekippte E-Roller gibt es selbstverständlich auch zu finden. Ab diesem Jahr ist es zudem verpflichtend mit einem Helm E-Roller zu fahren. Dies bedeutet jetzt, dass nicht nur die E-Roller in der ganzen Stadt verteilt stehen sondern auch Helme, die natürlich nicht immer fachgerecht zurück gelegt werden.
MüllMüllund noch mehr Müll. Umgekippter E-RollerRoller mit HelmVerwahrloster Helm
Dies war mal ein etwas anderen Beitrag. Ich hoffe er hat euch trotzdem gefallen.
Wie die Zeit doch verfliegt. Erstes Semester beendet und schwups geht das zweite los. Wenn ich nur daran denke, dass ich nächstes Jahr meinen Master beende, bekomme ich Gänsehaut. Die Klausurenphase habe ich erfolgreich und mit jeweils guten Noten beendet. Zwischen der letzten Klausur und dem Semesterstart am Dienstag hatte ich 10 Tage frei. Viel gemacht habe ich in der Zeit nicht. Ich habe mich wieder mehr mit Freunden getroffen, wir haben gekocht, Spaziergänge gemacht und einfach entspannt. Dieses Semester habe ich wieder 4 Fächer von denen ich zwei bereits diese Woche hatte. Das erste Fach ist Cross Cultural Management. Aus meiner Studiengruppe bin ich die einzige, die das Fach belegt hat, da alle meinten, dass es nur ein Laberfach und langweilig ist. Genau diese beiden Argumente habe ich überzeugt das Fach zu belegen. 😛 Wieso immer den schwersten Weg wählen, wenn es auch einen leichteren Weg gibt!? Aber mal ganz im ernst, so furchtbar war es gar nicht. Ich muss zugeben, die Theorie ist schon ziemlich einschläfernd, dennoch hatten wir zwei Gruppenarbeiten in der ersten Stunde, wo es wirklich nur darum ging uns mit unseren Kommilitonen über verschiedene Themen zu unterhalten um dadurch ein Verständnis für das jeweilige Land zu bekommen. Gerade später ist es so wichtig, zu wissen, die Verhandlungen in einem anderen Land/Kultur geführt werden müssen und genau das lernen wir in dem Fach. Das zweite Fach was ich bereits hatte ist Waste Management. Unteranderem stehen auf dem Kursplan einige Ausflüge in eine Müllverbrennungsanlage, Biogas Anlage, Recycling Anlage etc. Das Fach ist sehr praktisch ausgelegt. Unsere erste Hausaufgabe ist, unseren gesamten Müll für vier Tage zu sammeln und anschließend zu wiegen und zu sortieren. Heute geht es los. So eine Aufgabe finde ich schon ziemlich cool ehrlich gesagt. Nächste Woche geht die Vorlesung zu Material Flow Analyses los und im März mein viertes Fach was irgendetwas mit Mathe ist. Es wird also interessant. Dänisch geht voran und ich versuche auch immer mehr aktiv dänische „Unterhaltungen“ zu führen. Gestern habe ich mit Elina bestimmt 30 Minuten dänisch geübt. Wir haben uns gegenseitig simple Fragen gestellt und wir sind einige Vokabeln und die Aussprache durchgegangen. Nach so einem Gespräch oder Austausch bin ich immer richtig motiviert weiter zu lernen. Die 2. Staffel kann mit alten Hauptdarstellern und vielen neuen Nebendarstellern und Handlungen losgehen.