Bahnreisen in Deutschland – ein Abenteuer 

Was für eine Reise 😂 zum Glück nehme ich ja alles mit Humor und tiefster Gelassenheit.
Aber erstmal alles von Anfang:
Diese Woche war mal wieder sehr anstrengend aber bestimmt einer der letzten anstrengendsten Wochen in den nächsten Jahren (zumindest von dieser Art). Mittwoch hatte ich eine Klausur und eine Hausarbeit Abgabe in dem Fach Material Flow Analysis. Wir haben den Bestand von Öl und Gas Pipelines und Transportschiffen weltweit recherchiert um damit die Menge an Materialien und Emissionen zu berechnen. Um dann auch die kritischen Materialien zu bestimmen. Echt super interessant (auf jeden Fall für mich).
Freitag war dann noch eine mündliche Prüfung bei der ich mit 12 Punkten (1,0) bestanden habe. Ich kann mich also nicht beschweren. Mein Alters ich würde jetzt noch dazu schreiben, dass ich die garnicht verdient habe und nur Glück hatte, aber das neue ich denkt sowas natürlich nicht 😛 
Nach der Prüfung am Freitag ging es kurz nach Hause, Sache packen und dann zum Bus. Da ich 3 Wochen nun „frei“ habe, bis ich meine letzte Prüfung für dieses Semester schreibe, dachte ich mir, dass ich (dank des 9€ Tickets) ein paar Freunde besuchen kann. Erstes Ziel war Jessica in Hannover. Da ich das 9€ Ticket so gut es ging ausnutzen wollte, bin ich erst mit einem Umsteigen nach Flensburg gefahren (Dauer 2 Stunden). Das war noch okay. Ab Flensburg ging es weiter non-stop nach Hamburg. Selbstverständlich mit der Bimmelbahn. Obwohl es sehr voll war, konnte ich einen Sitzplatz ergattern. Auf der Strecke fährt man immer über eine Stadt entlang. Genau ihr habt richtig gelesen, über einer Stadt. Dieses Mal konnte ich ein Foto von der Brücke bekommen. In Hamburg am Hauptbahnhof war es proppenvoll (Siehe Foto). Pfingsten und 9 Euro Ticket…

Da wir mit Verspätung in Hamburg losgefahren sind, habe ich den Anschlusszug im Kuhdorf XY nicht bekommen und musste bis Rotenburg weiter um dort dann in den ältesten Zug überhaupt umsteigen, der nach Verden fuhr und dann dort wieder in den letzten und damit Sechsten Zug des Tages umzusteigen. Auf den Fotos unten seht ihr besagten Zug. In meinem Abteil war auch noch eine 50 Personen Pfadfinder Gruppe.. so cool. 

Völlig erschöpft war ich dann um 20 Uhr abends, nach 8 1/2 Stunden Fahrt in Hannover bei Jessica. 
Also Fazit von diesem Tag: So schlimm war es nicht. Vor allem konnte ich immer sitzen und Jessica hat essen bestellt, sodass als ich durch die Tür kam, das Essen auf dem Tisch stand. Was will Frau mehr!? ☺️

Samstag morgens waren wir noch frühstücken und ich bin weiter nach Rinteln gefahren um dort mit meiner Mutter zwei Tage in unserem kleinen Wochenendhäuschen zu verbringen. Am Sonntag haben wir uns die E-Bikes von meinem Onkel ausgeliehen und eine kleine Tour gemacht und waren unter anderem in einer Tropfsteinhöhle. Die E-Bikes sind ja schon cool genug, aber als wir die Garage aufgemacht haben ist uns noch ein anderes Spielzeug entgegen gesprungen was ich beim nächsten Mal auf jeden Fall auch fahren will. Und ja, posen mit offenen Haaren musste auch sein. 😀

Euch allen noch schöne Pfingsten und bis nächste Woche

Esther 

It’s a wrap!

Zweites Semester ist quasi geschafft. Nächste Woche stehen zwei Prüfungen an und Ende Juni dann noch eine. Den ganzen Mai über hatten wir einige Deadlines von Hausarbeiten, was die Zeit ein wenig stressig gemacht hat, aber jetzt wird es so langsam weniger.

Der Plan für die nächsten Monate sieht folgendermaßen aus. Über Pfingsten mache ich nochmal einen Abstecher in die Heimat, danach bin ich erstmal bis Mitte Juli ca. in Dänemark. Nach meiner letzten Klausur bin ich hier auch noch auf einem Festival. Tinderbox heißt das. Wir können da 16 Stunden an einer Bar arbeiten und bekommen dafür das Festival Ticket umsonst. Habe mich dafür natürlich eingetragen. So etwas lass ich mir nicht entgehen.
Am 1. Juni beginnt auch offiziell mein Praktikum bei Danfoss, was ich zunächst online machen werden und im Herbst dann Vorort in Gråsten.
Lernen tue ich momentan sehr viel in der Uni mit Chiara und Elle. Wir haben sogar einen Platz gefunden bei dem es eine Hollywoodschaukel in einem kleinen Garten gibt. Diese kleinen Gärten gibt es überall in der Uni, nur die Hollywoodschaukel ist neu.

Letzte Woche habe ich auch meine A2 Dänisch Prüfung bestanden. Nun bin ich im B1 Kurs. Mit meiner Lernapp lerne ich gerade Dänische Zungenbrecher. Ein paar habe ich euch unten mal aufgeschrieben.

  1. Fisker Frits fisker friske fisk. (Fischer Fritz fischt frische Fische.)
  2. Far, får får får? Nej, får får ikke får, får får lam. (Papa, bekommen Schafe Schafe? Nein, Schafe bekommen keine Schafe, Schafe bekommen Lämmer.)
  3. Ringeren i Ringe ringer ringere end ringeren i Ringsted. (Der Glöckner in Ringe läutet schlechter als der Glöckner in Ringsted.)

Venligst hilsen

Esther

Girls Wochenende – Göttingen

Was für ein Wochenende! Am Freitag ging es für mich morgens um 5:30 Uhr los in Richtung Bahnhof. Geplant war eigentlich ein späterer Zug, aber ich hatte spontan noch einen Termin in Hannover weshalb ich den früheren nehmen musste. Da ich sowieso der totale Morgen-Mensch bin, war das natürlich kein Problem. Es war wieder richtig angenehm morgens so früh aufzustehen. Es ist einfach ein so schönes Gefühl, diese Ruhe bevor der Alltagstrott losgeht. 
Mittags war ich noch bei Oma Mittagessen und so um 17 Uhr dann in Göttingen. War ein sehr langer Tag und abends war ich dementsprechend auch echt erledigt. Im Laufe des abends sind dann auch die meisten Mädels eingetrudelt. Wir konnten alle bei Sophia schlafen, die in Göttingen studiert. 7 Mädels in einer Einzimmerwohnung ist auch wirklich lustig. Abends sind wir noch kurz in die Stadt gegangen und aus dem kurz wurde dann auch 2 Uhr morgens… UPS…

Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, Treffpunkt für den Start der Autorallye war 11 Uhr am Bismarckturm in Göttingen. Vorher haben wir noch ausgiebig gefrühstückt und unsere Kostüme fertig gemacht. Thema war Weltall/Raumfahrt… ich bin als grüner Alien gegangen. Und ja, das ist einfach eine grüne Mülltüte, die ein wenig zurecht geschnitten worden ist. 😀

Da ich mich bereit erklärt habe, tagsüber nicht zu trinken und damit Auto zu fahren war es zwischendurch bisschen anstrengend mit nur Betrunkenen. 😄 haha aber dann auch irgendwie wieder witzig.  
Wir waren echt wahnsinnig gut. Haben uns null verfahren, aber dafür haben wir auch manchmal echt lange überlegt wie die Anweisungen zu deuten sind. Als es losging haben wir einen Briefumschlag mit 7 Seiten voller Fragen und einen Notfallbrief bekommen. Zunächst haben wir alle Fragen beantwortet und dann ging es los zur ersten von drei Stationen. Zwischendurch konnten wir auch immer extra Punkte sammeln indem wir bestimmte Bäume zählten oder ein Foto von einem Gruppenmitglied in einem ekeligen Teig machten. Leider haben wir es nicht unter die Top 3 geschafft, obwohl ich glaube, dass da vielleicht bisschen geschoben wurde. 
Da ich gefahren bin, musste ich den gemieteten Wagen (ein riesiger 9-Sitzer) zurückbringen und von dort auch nochmal 4,5 km laufen. Nach einer kurzen Verschnaufpause hieß es Partyklamotten an und auf zur Afterparty. Die Räumlichkeiten der Party waren auch wieder super dekoriert wie ihr auf den Fotos sehr. Alles selbstgemacht natürlich. Sonntag gab es dann noch einen ausgiebigen Brunch mit anschließenden Ausklang bei schönstem Wetter. 

Unten folgen nochmal zwei Schnappschüsse, wo ich zum einen heldenhaft Spinnen entferne und zum anderen mein Brunch Outfit präsentiere.

Nun bin ich also in Dänemark wieder angekommen. Ich durfte die Erfahrung mit einem sehr hilfreichem Zugbegleiter machen. Wir hatten Verspätung und dadurch konnte ich meinen Anschlusszug nicht erreichen. Er hat uns aber ständig auf dem laufenden gehalten und mehrere Alternativen aufgezeigt unter anderem einen Zug von einer anderen Stadt der selber Verspätung hatte, den wir aber noch erreichen würden wenn wir in unserem aktuellen Zug nochmal eine Station weiterfahren. 

Die nächste Woche wird wirklich wahnsinnig anstrengend weil ich so viel Unikram habe, angefangen mit einer dänischen mündlichen Prüfung. 

Venligst hilsen

Esther

Lernen, Party, Lernen, Party…

Es ist wirklich Wahnsinn wie viel ich zu tun habe, aber auch Wahnsinn wie motiviert ich bin. Ich brauche einfach viele „Baustellen“/Projekte um so richtig motiviert zu sein. Ich lerne und bin produktiv momentan manchmal echt 10 Stunden am Stück. Wir gehen eigentlich jeden Tag in die Uni, da das Internet zu Hause so extrem langsam ist und andauernd die Verbindung verloren geht.

Am 1. und am 3. Juni schreibe ich jeweils eine Klausur und vorher habe ich noch zwei Gruppenarbeiten Abgaben. Läuft also bei mir. Neben dem ganzen lernen habe ich auch immer noch Zeit mit meinen Freunden viel zu unternehmen.

Die folgenden Fotos wurden letzte Woche Freitag in einem Club gemacht. Ich liebe die Fotos!

Es folgen ein paar weitere Eindrücke von der Woche. Ich habe mal wieder eine Riesen Tüte von TooGoodToGo bekommen. Meine Tulpen blühen auch wunderschön. Am Donnerstag hatten wir Spieletag in der Uni, dort haben die Studiengänge gegeneinander gespielt.

Euch noch einen schönen Sonntag. Für mich geht es heute wieder früh ins Bett, damit ich morgen in aller früher wieder aufstehe um zu lernen.

Venligst hilsen

Esther

Wochenrückblick

Es folgt ein kleiner Wochenrückblick.
Letzte Woche Dienstag bin ich aus Oldenburg wiedergekommen und gleich abends mit meinen Mädels in eine Kneipe gegangen. Dort habe ich ein paar von meinen neugewonnen dänischen Freunden getroffen. 😀 YAY
Mittwoch war dann eher ein „Katertag“ obwohl ich nachmittags auch noch Golfen gegangen bin. Bei uns auf dem Golfplatz sind super viele Tiere. Ich sehe immer viele Rehe, Fasane und Hasen.

Am Donnerstag hatte ich ein erstes Gespräch mit Danfoss wo ich im nächsten Semester ein Praktikum mache. Diese Woche Mittwoch fahre ich auch dort hin um meine zukünftigen Kollegen kennen zu lernen. Ich bin richtig gespannt. Danfoss ist nämlich ziemlich weit oben auf meiner Wunscharbeitgeber Liste.

Freitag abends ging es dann wieder in die Stadt. 🙂

Samstag war Putztag und da wir zum einen keine neuen Staubsaugerbeutel hatten, zum anderen ich zu faul war um neue zu kaufen aber auch zu geizig war, habe ich naja folgendes getan:

Gestern war ich Golfen und abends habe ich wieder was mit den Mädels gemacht. Außerdem habe ich meine Avocado endlich umgepflanzt.

In den kommenden Wochen bzw. besser gesagt den ganzen Sommer über sind so coole Sachen geplant. Ihr könnt gespannt sein. Jetzt geht es erstmal in die Uni… schwimmen und danach zur Vorlesung.

Venligst hilsen

Esther

Update aus der Heimat

Letzten Mittwoch habe ich meine Mutter zu Hause überrascht. Sie hatte keine Ahnung, dass ich nach Oldenburg kommen wollte. Sie hat sich natürlich tierisch gefreut. Wer die Eriksen`s und gerade meine Mutter kennt, weiß, dass sie immer ein Projekt braucht. Naja, momentan ist das Projekt neue Terrassentüren in den Garten hinein. Unten seht ihr einige Bilder, allerdings noch keine endgültigen, da wir nicht alles geschafft haben. Das war auch mein Hauptgrund wieso ich nach Oldenburg gekommen bin. Ich wollte meiner Mutter ein wenig helfe. Wir haben also die letzten vier Tage gestrichen, tapeziert und und und… Morgen tapezieren wir ebenfalls noch ein bisschen und ich schleife vermutlich noch den Boden ab.

Am Dienstag geht es dann auch schon wieder zurück nach Dänemark und mein spontaner Arbeitseinsatz ist beendet.

Venligst hilsen

Esther

Girls Trip Teil 2 – Färöer Inseln

Ein See über dem Atlantik

Erster Tag auf den Färöer Inseln war gleich anstrengend und super schön! Gestern sind wir um 21 Uhr auf der Insel Vagar gelandet. Der Flug war ohne Zwischenfälle wobei wir erst auf Standby waren weil der Flug überbucht war. Das hat uns leicht gestresst, da wir eh schon spät dran war und ich meine erste Beruhigungstablette intus hatte. Wir mussten dann zum Gate sprinten und haben dann aber sofort unser richtigen Boardingpass bekommen. Pünktlich zum Boarding. Auf dem Flug saß ich neben einer die Flugangst hatte. Das war super “witzig” da ich total entspannt mit meinen zwei Valium Tabletten ihre Hand gehalten habe. Aber mal ganz im Ernst. Ich hatte mal wieder eine richtig tolle Flugerfahrung. Ich hatte das gleiche Gefühl wie vor meiner Flugangst. Richtig schön. Gesamt Flugzeit von Kopenhagen betrug knapp 2 Stunden. 
Am “Flughafen” auf den Färöer Inseln (der wirklich nicht groß ist), haben wir einen Bus genommen, der uns in 45 Minuten in die Hauptstadt Tórshavn gefahren hat.
Am ersten Tag auf der Insel hatten wir zum Glück kein Regen und konnten den Tag mit einer schönen Wanderung beginnen. Wir sind einmal großzügig um Tórshavn herum gewandert um uns dort die Gegend anzugucken. Unten ein paar Eindrücke…

Zwischendurch mal ein paar Fakten zu den Färöer Inseln:
Einwohner: knapp 50.000
Anzahl Schafe: 80.000
Inseln gesamt: 18

Am zweiten Tag hat es nur geregnet und dementsprechend war uns nicht zum Wandern zu mute. Abends haben wir uns einen Plan ausgetüftelt der uns ans andere Ende der Insel bringen sollte. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg zum Busbahnhof gemacht. Auf der Inselgruppe verkehren diverse Überlandsbusse und Fähren.  Unsere Reise hat es nach Klaksvik gebracht. Fast 2 Stunden hat die Busfahrt gedauert die uns durch viele Tunnel und entlang wunderschöner Fjorde gebracht hat. In der “Stadt” selbst war es tote Hose. Wir sind 1 1/2 Stunden wandern gegangen und dann wieder mit dem Bus zurück. Abends haben wir ein Cafe ausprobiert. Ein Salat mit Hähnchen für 22€. Was für eine Frechheit und dabei war der Salat nur suboptimal lecker. Dafür gab es zum Nachtisch ein Minitörtchen für geschlagende 45 Kronen (also ca. 6,50€) Das hat sich auf jeden Fall gelohnt! 

Der dritte Tag auf der Insel war ein sehr aufregender. Ich bin aufgewacht und habe erstmal auf die Wetter App geguckt. Es sollte nicht regnen. Jackpot! Als Jessica auch ansprechbar war habe ich ihr von dem Plan erzählt, dass wir diese eine Wanderung machen können. Gesagt, getan. Um acht saßen wir beim Frühstück und um viertel nach neun sollte der Bus direkt vorm Hotel abfahren.  Leider waren wir ein bisschen blond und haben den richtigen Bus weg gewunken. Lange Geschichte, aber im Endeffekt stand an dem Bus zwar die richtige Nummer, aber unter anderem ein “falsches” Ziel und wir waren so verwirrt, dass wir den Busfahrer weg gewunken haben. Als wir das realisiert haben, waren wir kurz bisschen verwirrt und haben dann umgeplant. Wir sind wieder ins Hotel und haben gechillt, gelesen und geschlafen. Nachmittags sind wir einkaufen gegangen und dann noch kurzer Hand auf eine kleine Insel mit der Fähre übergesetzt, die direkt vor Tórshavn liegt. Die war traumhaft! Ein kleines Fischerdorf, Steilklippen, viele Schafe und ein Alpaka. 
Laut Komoot verlief der Wanderweg über eine Schafsweide… Dort hatten wir ein paar kleine „Hindernisse“ zu bewältigen wie ihr unten ganz gut erkennen könnt.

Zum Abendessen gab es Instantnudeln die wir in eine vorherig benutzten Kräckerbox “gekocht” haben. Dazu mussten wir Kaffee ohne Kaffee kochen um dann das heiße Wasser zu nutzen.

Der letzte Tag war Wetter technisch und von der Wanderung her der beste. Morgens haben wir den Bus Richtung Flughafen genommen. Nach eine kleinen Wanderung hatten wir einen atemberaubenden Ausblick über den Atlantik und Steilklippen. Was für eine Landschaft.

Fazit: 

Die Färöer Inseln sind auf jeden Fall eine Reise wert! Es wird auch nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich hier bin. Allerdings würde ich nächstes mal in der Hauptseason beim besten Wetter kommen. Denn wandern bei 5°C und kalten Atlantik Wind war schon echt eine Nummer. Ich denke was auch cool wäre ist, mit einem Wohnmobil die Fähre von Nord Dänemark zu nehmen. Die Färöer Inseln mit Auto zu erkunden ist auf jeden Fall sinnvoller. Dies würde ich allerdings erst machen wenn die Spritpreise wieder runtergehen 😉
Wenn es euch ohne Auto auf die Insel verschlägt und ihr euch auch keins mieten wollt da die echt wahnsinnig teuer sind, rate ich euch ein 4 oder 7 Tage Ticket von dem lokalen Busunternehmen zu kaufen. Da sind auch Fähren inklusive.
Erkundigt euch auch auf jeden Fall nach den Feiertagen und wie die Busse dort fahren. Nur per Zufall haben wir nachgefragt ob an Karfreitag denn trotzdem der Bus zum Flughafen fährt und siehe da, am Karfreitag fährt auf der ganzen Insel KEIN Bus. Wie hätten wir dumm aus der Wäsche geschaut wenn der Bus einfach nicht gekommen wäre. Im Endeffekt haben wir uns dann ein Taxi für 50€ bestellt. 

Den Urlaub werde ich nie vergessen. Einfach nur toll!

Venligst hilsen

Esther

Girls Trip Teil 1 – Kopenhagen

Noch nicht mal los und schon Panik… mir ist eingefallen, dass man einen Reisepass braucht um auf die Färöer Inseln zu fliegen 😅 naja das dachte ich jedenfalls und mein Reisepass lag warm und gemütlich in Oldenburg. Nach kurzer Recherche konnte ich mich beruhigen aber das hat meine Herzfrequenz echt hochgepumpt. (Edit: Ich wurde gerade vom einem fleißigen Leser darauf aufmerksam gemacht, dass er jetzt verstehe woher der Name des Blogs kommt… Ja, wie ich immer wieder ganz gerne betone… Ich kann SEHR blond sein, aber zum Glück stehe ich dazu 😛 Und wenn ihr das schon blond findet, dann wartet auf Teil 2, da kommt eine noch bessere Geschichte.)

Die Bus- und Zugfahrt nach Kopenhagen war abgesehen davon relativ unspektakulär. Naja vielleicht doch nicht. Den Satz hatte ich schon geschrieben bevor ich tatsächlich los war. Jessica, meine Studienfreundin aus Hannover, hat morgens fast ihren Zug verpasst weil ihre S-Bahn von zu Hause einfach nicht kam und ich erst in den falschen Zug gestiegen bin, da die Anzeigetafel und die Wagonbezeichnungen durch eine Zugteilung so komisch waren.
Angekommen in Kopenhagen sind wir gleich ins Hotel was nur drei Stationen mit der Metro vom Hauptbahnhof entfernt lag. Fun fact, die Metro in Kopenhagen fährt VOLL automatisch. Schon ein bisschen gruselig aber auch echt cool.

Schnappschuss im Hotel – the golden hour

Nur wenige Meter vom Hotel entfernt weg gab es einen Old Irish Pub dem wir abends gleich einen Besuch abstatten mussten. Dort konnten wir dann unseren Urlaub mit cooler live Musik einläuten. Samstag sind wir insgesamt 30.000 Schritte quer durch Kopenhagen gelaufen… Bisschen Sightseeing musste sein.

Entweder liegt es daran, dass ich länger nicht mehr in einem Hotel war oder es liegt an einfach an Dänemark, denn wir konnten Sonntag online aus dem Hotel auschecken. Vor dem Flug waren wir noch im Experimentarium nördlich von Kopenhagen. Das ist ähnlich wie das Universum in Bremen. 

Auf dem Rückweg vom Experimentarium zum Flughafen waren wir echt spät dran, weil der Bus viel zu spät kam. Leider konnten wir uns auch nicht online einchecken, da wir dummerweise auf Stand-by waren. Der Flug war überbucht. Das gleiche Problem hatten wir damals schon in Griechenland, was meiner Flugangst natürlich nicht unbedingt geholfen hat. Nach einem flotten Sprint durch den halben Kopenhagener Flughafen konnten wir dann doch noch einen Sitzplatz in der Maschine ergattern. Gott sei dank, denn ich hatte schon meine Happy Pills genommen mit denen ich super fliegen kann. 😛

Teil 2 des Girls Trip kommt dann am Sonntag. Es ist einfach zu viel für einen Beitrag. Euch noch einen schönen Ostermontag.

Venligst hilsen

Esther

Besuch aus der Heimat

Wenn ich alles richtig eingestellt habe müsste der Beitrag online gehen während ich auf dem Weg zum Flughafen bin. Also mal gucken ob das geklappt hat. Wenn ihr das hier lest, dann anscheinend schon 😛
Letzte Woche hat mich Marieke (Freundin aus Oldenburg) besucht. Es war echt ein so schönes Wochenende. Ein richtiger Mini Urlaub mit viel quatschen und entspannen (in meinem 8,5qm Zimmer). Freitag Abend sind wir mit meinen Mitbewohnern in die Friday Bar gegangen und Marieke war ganz schön beeindruckt davon.
Eine Sightseeing Tour durfte natürlich auch nicht fehlen und so sind wir viel durch die Stadt gelaufen, haben uns eine alte Kirche angeguckt und das Geburtshaus von Horst Christian Andersen.

Am Samstag haben wir noch einen schönen Spaziergang in einen Antiquitätenladen gemacht. Da das total Marieke’s Ding ist, war das vermutlich das beste an dem Wochenende. 😀 Wir sind beide fündig geworden. Meine Ausbeute seht ihr unten… drei antike Gewürzgläser.

Habt einen guten Wochenstart!

Venligst hilsen

Esther

Sønderborg

Unter anderem hat mich meine Mutter besucht. Wir waren zunächst hier in Odense und haben unteranderem meine Golfsachen auf den Golfplatz gebracht. Wie ihr auf den Fotos seht, musste ich dann auch gleich mal zwei Körbe spielen. Vom Preis her geht das total. Ich zahle jetzt knapp 200€ für ein halbes Jahr inklusive Schrank, um mein Bag dort zu lassen. Dazu kommt, das die Übungsbälle auf der Driving Range umsonst sind. Gerade ist das Wetter allerdings so ekelig, dass ich garantiert nicht Golfen gehe. Aber nach Ostern und nach meinem Urlaub wird es bestimmt besser! Ich habe auch schon Kontakt zu ein paar anderen Studenten, die auch dort spielen (der Golfplatz ist direkt neben der Uni!).

Für eine Nacht sind wir nach Sønderborg gefahren um uns dort die Stadt anzusehen. Super schöne Stadt, klein und süß. Ein Schloss hat die Stadt auch und kurz vor Schließungszeit sind wir noch reingegangen und waren komplett alleine. Das beste am Schloss war, dass dort Kekse ausgestellt waren (hinter einer Vitrine). Und zwar nicht irgendwelche Kekse sondern Schmalzplätzchen. Die backe ich immer an Weihnachten. Das Rezept hat mir Oma weitergegeben und kommt ursprünglich von meiner Ururoma, die ihre Wurzeln in Dänemark hatte. So cool! Denn heutzutage kennt kaum jemand noch die Plätzchen.

Morgen geht es für mich nach Kopenhagen. Ich treffe mich dort mit Jessica und am Sonntag geht es dann weiter auf die Färöer Inseln. Ich habe so eine große Vorfreude. 😀

Venlig hilsen

Esther