Ausflug: Møns Klint

Ausblick Møns Klint

Was für ein Tag… Picknick in der Natur, Nacktbaden in der Ostsee, verbotene Treppen und weiße Klippen wohin das Auge reicht. Heute war ein PERFEKTER Tag! 
Um 6 Uhr morgens hat mein Wecker geklingelt und um halb 7 saßen Tatjana und ich bereits im Auto. Es ging auf die Insel Møn. Die Fahrtzeit betrug ca. 2 1/2 Stunden. Die Strecke beinhaltete auch Mautgebühren in Höhe von 245 Kronen, also ca. 32€, welche sowohl auf der Hin- als auch auf der Rücktour bezahlt werden mussten – echt teuer.
Auf dem Weg haben wir einen Podcast von National Geographic gehört. Es ging um die Färörinseln, die zur dänischen Krone gehören. Ich verlinke euch den mal.
Um 9 Uhr waren wir da und haben erstmal auf einem kleinen Hügel im Grünen gefrühstückt. Essen haben wir selbstverständlich mitgenommen, da Essen gehen hier einfach viel zu teuer ist.
Nach ungefähr 20 Minuten Fußmarsch waren wir bei den Klippen. Genauer gesagt bei den höchsten Steilklippen in Dänemark. Der Ausblick war, wie ihr auf den nachfolgenden Bildern sehen könnt, der Wahnsinn! Bei den Klippen handelt es sich um sogenannte Kreidefelsen, die in ihrer Form einzigartig sind. Nicht nur in Dänemark sondern auf der ganzen Welt. Die Kreide der Felsen besteht aus alten Skelettresten des Lebens im Meer von vor ca. 70 Millionen Jahren.
Zu Anfang sind wir oben auf den Klippen lang gewandert, wo wir die ältesten Buchen Dänemarks gesehen haben. Manche Buchen sollen bis zu 400 Jahre alt sein. Nach ca. einer Stunde führte uns eine sehr lange und sehr steile Treppe nach unten zum Wasser. Eigentlich war die Treppe gesperrt, aber Regeln sind ja nun mal da um sie zu brechen 😉 . Unten angekommen mussten wir einfach kurz schwimmen gehen! Die Kulisse war der Traum, um die Gelegenheit zu nutzen, nackt baden zu gehen! Und ja, es gibt Beweisfotos, aber die sind an dieser Stelle doch eher unpassend :P.

Eine weitere Treppe führte uns dann wieder nach oben in das Naturkundemuseum Geocenter Møns Klint. Ich liebe Naturkunde und Mitmachmuseen. In dem Museum ging es hauptsächlich um die Themen über die Entstehung von Fossilen, Dinosauriern und Bernstein. Außerdem wurde erklärt, wie ein Laie einen echten Bernstein von Unechten unterscheiden kann. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: zum Beispiel kann man den Bernstein in Salzwasser legen und wenn er oben schwimmt ist es echter Bernstein. Das Museum hat 145 Kronen gekostet (ca. 19€). Studentenrabatt gab es hier leider nicht. Aber der Preis ist total gerechtfertigt und hat sich gelohnt. Also an dieser Stelle auf jeden Fall eine Empfehlung. Die Infotafeln und Videos sind alle auf Englisch, Dänisch und Deutsch gestaltet. 

Geocenter Møns Klint: Esther entdeckt die Welt

Nach dem Museum haben wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto gemacht. Hier findet ihr die Route, die wir gewandert sind. Ich habe sie mit Komoot aufgezeichnet. Komoot kann ich übrigens auch sehr für jegliche Outdoor Aktivitäten empfehlen. Mit Komoot bekommt ihr tolle Routen zum Wandern, Radfahren etc. vorgeschlagen oder ihr könnt euch selbst eine Route zusammenstellen. 
Auf der gesamten Insel Møn, waren super viele kleine Stände am Straßenrand, bei denen Anwohner zum Beispiel Holz, Honig, Gemüse oder Sonnenblumen verkauft haben. Auf dem Rückweg haben wir noch an einer kleinen lokalen Töpferei angehalten und waren kurz in der naheliegenden Stadt Stege. Super süß und lädt auf jeden Fall zum Verweilen ein!

Töpferei auf der Insel Møn
Die Stadt Stege auf der Insel Møn

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, gibt es hier extrem viele Fahnenmaste mit der dänischen Flagge, die die Straßen mit Farbe füllen. Da könnte sich Deutschland durchaus was abgucken. 
Wir hatten den perfekten Tag mit dem perfekten Wetter. Genauso habe ich es mir vorgestellt und freue mich auf die nächsten Ausflüge!

Venlig hilsen

Esther 

Old Irish Pub

Die Gruppenarbeit gestern war richtig cool. Wir haben gekocht und dann den Film geguckt. Danach bin ich noch mit zwei aus meiner Gruppe in die Stadt zu meinen Mitbewohnern gegangen, die im Old Irish Pub waren. Das war echt entspannt. Es gab live Musik und ich wurde sogar netterweise von Theo und Andi (zwei Kommilitonen) noch nach Hause gebracht, obwohl es schon ein deutlicher Umweg für die war. Also vielen Dank an dieser Stelle 😉

Old Irish Pub in Odense

Um 12 Uhr hatte ich meine nächste Vorlesung. Die war auch echt super interessant. Es ging um den Lebenszyklus von Produkten. Am Ende des Kurses werden wir in der Lage sein, eine Lebenszyklusanalyse durchzuführen. Einfach soll das nicht sein, aber meine Motivation ist da. So langsam werden auch die Tage voller und meine To Do Listen länger. Aber ich merke, dass ich mir noch keinen Stress mache und das ist genau das was mein Ziel war.

Dann habe ich heute die App Too Good To Go ausprobiert und folgendes für nur 3,90€ von einem Supermarkt erbeutet.

Ausbeute von Too Good To Go, insgesamt für 3,90€

Heute Abend habe ich meinen Mitbewohnern noch Skipbo beigebracht. Alle waren begeistert. Ich muss sagen, dass ich mich so extrem wohl fühle und glaube, dass das die meisten zwei Jahre meines Lebens werden. Auch gerade mein Wohnheim ist doch echt cool. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch und dieses multikulti hat mich ein wenig überfordert, aber es ist doch so cool hier!

Skipbo spielen in der Küche

Morgen fahren Tatjana und Ich zu den Weißen Klippen, südlich von Kopenhagen. Ihr könnt euch also auf einen ersten richtigen Reisebericht/Empfehlung freuen.

Venlig hilsen

Esther

1. Vorlesung – Check :D

Nachdem ich gestern Abend den Beitrag fertig geschrieben habe, wollte meine eine Mitbewohnerin Alicia noch alleine zu einem Filmfestival gehen. Total spontan bin ich mitgegangen und wenn ich spontan schreibe, dann meine ich das auch so. Der Film, bzw. die Reihe von Kurzfilmen, sollte um 20:30 Uhr anfangen und um 19:40 Uhr habe ich davon erfahren. Ich bin so stolz auf mich, weil ich a) so spontan war, b) meine erste normale, alltägliche, nicht Uni bezogene Erfahrung gemacht habe und c) Filme auf Dänisch geschaut habe.

Der Beweis: Odense Internationales Filmfestival

Heute hatte ich das Fach Sustainable Engineering. Die Vorlesungen hier sind ganz anders. Zum einen werden die Professoren mit Vornamen angesprochen zum anderen wird viel mehr mit den Professoren gesprochen und diskutiert. Außerdem haben wir noch ein Buch geschenkt bekommen. Geschenkt! Einfach so! Nicht nur, dass ich keine Studiengebühren oder Semesterbeiträge bezahle, nein ich bekomme sogar noch etwas. Das Buch ist noch nicht einmal für das Fach, sondern eher ein allgemeines Buch mit Fakten über die Welt. Richtig cool. Was weniger cool ist, dass wir bereits jetzt „Hausaufgaben“ auf haben. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten einige Fragen beantworten bzw. als Hausaufgaben müssen wir Filme ansehen und diese zusammenfassen. Um auch gleiche soziale Kontakte zu finden, haben wir als Gruppe beschlossen uns schon heute Abend zu treffen, um zu kochen und einen der Filme anzusehen.
Wirklich JEDER Däne freut sich wenn ich versuche, Dänisch zu sprechen bzw. nach Wörtern frage und die gleich notiere und versuche auszusprechen.
Morgen habe ich Life Cycle Assessment und einer aus meiner Gruppe meinte, dass das Fach extrem schwer ist. Meine Motivation danach ist selbstverständlich noch mehr gestiegen 😉

@Imke: Lautschrift zu den Vokabeln hinzufügen ist doch aufwendiger als gedacht, aber ich behalte es im Hinterkopf. 🙂

Venlig hilsen

Esther

Dänisch lernen mit Esther:

DänischDeutsch
Det var så lidtKein Problem (keine wortwörtlich Übersetzung, nur wie es verwendet wird)
TakDanke
JaJa
IngenNein
MÃ¥skeVielleicht

Ausflug zum Strand

Heute morgen bin ich um 5 Uhr aufgestanden. Der ein oder andere wird an dieser Stelle vermutlich die Augen verdrehen, aber ich LIEBE es früh aufzustehen und will mir das wieder angewöhnen. Aber ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich das ohne Probleme schaffe. Momentan höre ich das Buch „Der 5-Uhr-Club – Gestalte deinen Morgen und in deinem Leben wird alles möglich“. Jetzt bin ich richtig motiviert, wieder früh aufzustehen und produktiv zu sein.
Diesen Morgen habe ich zum Beispiel gelesen, Yoga und ein Salzbad für meine Hände gemacht (ich habe neuerdings Neurodermitis und Salz auf der Haut hilft ganz gut). Ich habe dänisch gelernt bzw. eine Lektion bei Babbel gemacht und mein Zimmer weiter eingerichtet.
Der 2. Orientierungstag war ähnlich zu dem ersten. Da ich gestern schon herausgefunden habe, wo der Raum ist, war das heute morgen kein Problem mehr. Mittags waren wir in der Mensa essen. Die Preise sind „naja“. Es wird nach Gewicht abgerechnet. Salat, der mich fast satt gemacht hat, hat umgerechnet ca. 4€ gekostet. Lecker war es aber 🙂 
Da ich noch meinen unterschriebenen Mietvertrag abgeben musste, bin ich nach der Uni zum „Accomondation Office“ gegangen und habe da zufällig Tristan kennengelernt. Tristan kommt aus Amsterdam und macht den gleichen Master wie ich. Wir haben sofort Nummern ausgetauscht. Es ist schön mal jemanden zu treffen, der auch zwei Jahre in Dänemark bleibt. Die allermeisten internationalen Studenten sind nur für ein Semester in Dänemark. 

Nachmittags sind Tatjana, Merith (aus Estland) und ich nach Kerteminde gefahren um dort an den Strand zu gehen. Und ja, ich bin selbstverständlich ins Wasser gegangen. Beweisfoto seht ihr unten 😉 

Tatjana und Ich in der Ostsee bei Kerteminde

Morgen gehen meine Vorlesungen los. Theoretisch hätte ich morgen von 8 Uhr bis 19 Uhr. Die erste Vorlesung fällt aber aus, bei der zweiten um 12 Uhr weiß ich noch nicht genau ob die Online oder vor Ort ist. Die Angaben sind ein wenig verwirrend. Eine Hausaufgabe habe ich auch schon bekommen… bevor die Vorlesung überhaupt losging. Abgabe ist Donnerstag 16 Uhr. Läuft… aber ehrlich gesagt habe ich so eine Vorfreude aufs Lernen. Richtiger kleiner Streber bin ich manchmal.
Ich habe euch ja versprochen, dass es bestimmt die ein oder andere kuriose oder blonde Geschichte zu erzählen geben wird. Naja ich enttäusche euch natürlich nicht. Die erste kommt jetzt:
Wie manche von euch wissen, besitze ich ein E-Bike. Das ist wirklich mein Ein und Alles. Nie mehr ohne. Auf dem Weg zur Uni ging auf einmal das Display nicht mehr und ich musste den Heimweg ohne den „E“ Teil zurückfahren. Wer schon mal ein E-Bike ohne Motorunterstützung gefahren ist weiß, dass es echt deutlich anstrengender ist als bei einem normalen Fahrrad. Naja, auf jeden Fall habe ich erstmal meinen Vater angerufen, weil er sich bei vielen Dingen doch echt auskennt. Er meinte, ich sollte doch mal die Batterie raus und wieder rein machen. Da ich den Schlüssel für mein Batterieschloss „verlegt“ habe, hätte ich das Schloss von der Batterie aufbohren müssen, um zu sehen ob die Lötverbindung noch in Takt ist. So mussten meine Mum und Jakob nochmal zu Hause in Oldenburg nach dem Schlüssel für die Batterie zu suchen. Gleichzeitig dachte ich mir, dass es ja nicht schaden kann, noch einmal bei mir in meinen ganzen Handtaschen zu suchen. Naja… ich traue mich das gar nicht zu sagen, aber der Schlüssel war in meinem Rucksack. Mit dem Schlüssel konnte ich dann das Schloss aufmachen, Batterie rausholen und nochmal richtig reinstecken und siehe da… Das Display hat wieder funktioniert. Ich denke mal, dass die Batterie leicht verrutscht war und dadurch die Kontakte nicht mehr vorhanden waren. Passiert 😀

Andere skurrile und blonde Geschichte, aber dieses Mal war ich die schlaue und nicht die Blonde 😉 . Adam (ein Mitbewohner, der schon ein Jahr hier wohnt) hat mich gefragt, warum die Waschmaschine nicht funktioniert. Nachdem ich kurz überlegt habe, habe ich ihn gefragt, ob er denn auch Geld reingetan hat 😂 hatte er nicht… Zur kurzen Erklärung: eine Stunde waschen kostet hier, im Studentenwohnheim, 10 Kronen, also 1,30€. 

Meine momentan größte Herausforderung: Eine dänische Handynummer bekommen. Erstmal muss ich auf jeden Fall warten bis ich beim Staat registriert bin, davor funktioniert gar nichts. Auch benutzt hier keine Paypal sondern nur MobilePay. Um MobilePay zu haben, brauche ich eine dänische Handynummer. Aber die Internetseiten von den Anbietern sind meistens auf dänisch. Ein bisschen was verstehe ich zwar schon, aber für das Kleingedruckte reicht es niemals. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ich freue mich natürlich auch über Dörte und Martin, die Ihren ersten Kommentar dagelassen haben. Wir haben in Oldenburg einfach die besten Nachbarn!

Venlig hilsen

Esther

Dänisch lernen mit Esther:

DänischDeutsch
Venlig hilsenViele Grüße
eteins
tozwei
tredrei
firevier

Das Abenteuer kann beginnen!

Gestern Nachmittag waren Tatjana und ich noch in der Stadt. Tatjanas Buddy hat uns die Stadt gezeigt. Wir waren in einem Park und bei einer Hans Christian Andersen Statur. Odense ist der Geburtsort von Hans Christian Andersen, weshalb auch in der ganzen Stadt immer wieder Statuen und Denkmäler an ihn erinnern (siehe Foto). Falls ihr wisst, an welches Märchen die Statue unten auf dem Foto erinnern soll, könnt ihr das gerne in die Kommentare schreiben.
Bei der Stadttour habe ich eine Kommilitonen (ihr Name ist Merith) kennengelernt. Sie hat mit mir das Fach Eco-efficient Engineering. Wir haben gleich Nummern ausgetauscht und waren heute sogar schon gemeinsam mit Tatjana beim Sport. Merith kommt aus Estland und ist genauso wie Tatjana für ein Semester hier in Odense. Unten folgen ein paar Fotos von der Stadttour 🙂 . Da Tatjana gestern noch kein Fahrrad hatte, sind wir mit dem Bus in die Innenstadt gefahren.

Fun Fact: In dem Bus gab es die Möglichkeit sein Handy aufzuladen.

Auf der Stadttour wurde uns noch eine Bar gezeigt, bei der man auf einem Glas verewigt wird, wenn man 10 Bier oder 10 Cider innerhalb eines Tages trinkt. Dieses Glas wird dann an die Decke dort gehängt (Siehe Foto). Also ich muss zugeben, dass ich das schon gerne mal ausprobieren möchte. 😀

Kneipe Viggos

Vorhin wollte ich einen Brief an Oma schreiben und habe vorher gegoogelt, wie viel eigentlich das Porto von Dänemark nach Deutschland beträgt. Laut einer Seite würde es mich 28 Kronen kosten, um eine Postkarte zu verschicken… 28 Kronen!!! Das sind umgerechnet 4€! Tut mir leid Oma, aber dafür bin ich ganz sicher zu geizig. Ich habe jetzt eine Alternative gefunden, die deutlich günstiger ist. Auf mypostcard.com konnte ich jetzt einen Brief mit eigenen Fotos für ca. 2,50€ an Oma verschicken. Ich bin gespannt ob der ankommt und wie lange der Brief braucht. Ansonsten hatte ich heute meinen ersten Orientierungstag an der Uni. Heute war er noch Online und morgen dann vor Ort in der Uni. Es ging hauptsächlich um Corona und wie wir uns in Dänemark registrieren. Außerdem wurden uns einige Uni Organisationen vorgestellt, die wir uns in den nächsten Wochen mal anschauen könne. Ich gehe auf jeden Fall nächste Woche zu einer Organisation namens Klimahave. Danach habe ich mich beim Unisport angemeldet und auch schon ein dänisches Bankkonto eröffnet. Auf Dauer wird es doch einfacher sein, wenn ich ein dänisches Konto besitze.
Gefühlstechnisch geht es mir sehr gut. Ich glaube hier werde ich mich sehr wohlfühlen. An das Leben im Studentenwohnheim werde ich mich ein bisschen gewöhnen müssen, aber auch das wird schnell gehen. Damit ihr auch ein bisschen dänisch lernen könnt, schreibe ich ab jetzt unter jedem Beitrag ein paar dänische Vokabeln, die ich heute gegoogelt habe.
Vielen danke Dagmar und Rainer für euren Kommentar. Ich freue mich wirklich tierisch, wenn ich eine Benachrichtigung über einen neuen Kommentar und Abonnement bekomme. 😛

Din Esther


Dänisch lernen mit Esther:

DänischDeutsch
DinEure
SpeltDinkel
Spelt melDinkelmehl
HvedeWeizen
Vi ses!Wir sehen uns!

Ich bin angekommen…

Mein Wohnheim

Der erste Tag war super voll. Angefangen mit einer sehr kurzen Nacht, einem vollgepackten Auto, zwei Touren zu Ikea und viel aufbauen, putzen und kreativ sein. Aber ich beginne mal am Anfang.
Also, wie schon oben geschrieben, hatte ich eine sehr kurze Nacht. Ich war Freitagabend noch mit meinen Mädels auf Tour und hatte vielleicht das ein oder andere Glas Wein. Es war ein super schöner letzter Abend. Samstag sind meine Mom und ich mit einem VOLLEN Auto auf nach Dänemark. Wenn ich voll schreibe, dann meine ich auch voll. Ich habe jeden Zentimeter ausgenutzt. Manche hätten vielleicht gesagt, ich übertreibe, aber das war mir egal.
Odense ist eine super schöne Stadt. Momentan regnet es noch, aber das Wetter soll in der nächsten Woche besser werden.
8 von meinen 13 Mitbewohnern habe ich schon kennengelernt. Mit mir wohnen hier noch drei Polen, zwei Deutsche, ein Österreicher, eine Frau aus Portugal und eine Italienerin. Also alles ein wenig multikulti. Gestern Abend haben wir auch noch eine kurze Runde Bierpong gespielt, wobei ich um halb 11 auch ins Bett gegangen bin. Nach so einem Tag, war ich fix und fertig.
Mein Zimmer hat 10qm (aufgerundet)… Platzmangel ist also vorprogrammiert. Not macht bekanntermaßen erfinderisch, so habe ich 8 Pflastersteine gekauft, um damit mein Bett und Kleiderschrank „höher zu legen“. Das hat super funktioniert.

Um in mein Zimmer zu gelangen, muss ich durch die Waschküche bzw. Abstellraum. Als ich angekommen bin, war der noch ganz kahl und wirklich nicht schön. Aber jetzt, nach einem kleinen Ausflug zu Ikea sieht er VIEL besser aus (siehe Bilder unten).

Ausflug zu Ikea
Vorher/ Nachher Vergleich des Waschraums/ Zugang zu meinem Zimmer

Weitere Fotos von meinem Zimmer folgen morgen oder in den nächsten Tagen. Ich muss noch zu Ende auspacken und dekorieren. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und auch die Größe des Zimmers macht mir nichts mehr aus.
Tatjana und Ich treffen uns gleich mit ein paar Mädels in der Stadt. An dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön an dich Tatjana (denn ich weiß, du liest das 😉 ) fürs Helfen gestern.

Über meinen ersten Kommentar von Gottfried und Frauke habe ich mich auch sehr gefreut 😀 .

Bis dann,

Eure Esther

So langsam wird es ernst!

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In 10 Tagen geht es nach Dänemark. Vorbereitungen laufen. Letzte Arzttermine, Freunde treffen, Besorgungen machen und nicht vergessen das Packen. 

Vor ein paar Tagen konnte ich online zu einem Mädchen Kontakt aufnehmen bzw. sie zu mir, die auch in meiner Unterkunft wohnt. Sie heißt Tatjana und kommt auch aus Deutschland und verbringt ihr 5. Semester (Bachelor) in Odense. Seitdem haben wir fast durchgehend Kontakt. Wir haben die gleiche Wellenlänger. Ich bin so froh, dass ich bereits jemanden kenne und mich so auch jetzt schon austauschen kann. Von ihr werdet ihr bestimmt noch mehr hören. Wir haben schon viele Pläne was wir alles machen wollen. Sie kommt mit dem Auto, was natürlich extrem praktisch ist.

Für meine Kurse konnte ich mich jetzt auch schon registrieren. Wobei ich die in den ersten zwei Wochen auch noch tauschen könnte. Was das für Kurse sind und welche Inhalte da behandeln werden, folgt in einem späteren Beitrag. Momentan muss ich noch ein bisschen lernen mit der Homepage umzugehen und die zu gestalten. 

Eure 

Esther

Here we go again!

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Nachdem ich nun erfolgreich mein duales Studium zum Wirtschaftsingenieur abgeschlossen habe, zieht es mich für meinen Master nach Dänemark. Wieso Dänemark fragt ihr euch sicherlich. Nun ja… mein Nachname ist Eriksen, meine Vorfahren kommen aus Dänemark. Und nein, ich bin nicht mit dem Fußballspieler verwandt. Schade eigentlich 😉

In Dänemark bzw. eigentlich ganz Skandinavien habe ich mich 2016 schockverliebt, als ich mit Nathalie (eine Freundin aus der Internatszeit in England) eine Rucksacktour gemacht habe. Wir sind damals über Kopenhagen und Stockholm mit der Fähre nach Helsinki. Von dort mit Zug und Bus nach Lappland und oben im Norden wieder durch Schweden bis auf die Lofoten in Norwegen. Weiter ging es Richtung Süden bis Oslo und von dort zurück nach Schweden und wieder nach Deutschland. Für mich war seitdem klar, dass wenn ich mal auswandern sollte, sind die Skandinavischen Länder auf den ersten Plätzen. Und so ist es jetzt gekommen. Ich ziehe für zwei Jahre nach Dänemark. Genauer gesagt nach Odense auf die Insel Fünen. Diese liegt zwischen dem Festland und der Insel Seeland wo sich Kopenhagen befindet.

Im Herbst 2021 beginne ich mit meinem Masterstudium an der Southern University of Denmark (SDU). Der Studiengang heißt Environmental Engineering (Umweltingenieurswesen). Mehr dazu kommt noch in den nächsten Beiträgen.

Damit ihr einen kleinen Einblick in meine neue Heimat bekommt folgt unten eine Podcast Empfehlung:

Über jeden Kommentar freue ich mich. Je mehr Rückmeldung ich bekomme, desto motivierter bin ich. Der Blog wird ehrlich und persönlich, bitte nehmt darauf Rücksicht. 

Begleitet mich also auf meiner Reise durch meinen neuen Lebensabschnitt.

Viel Spaß beim Lesen

Eure Esther